Nebelburg






Abteilung: Dialoge im Dunkeln ...


"Sag mal, wird das etwa schon wieder hell draußen?"

"Das ist nur ein Fenster."


vier/sechs/zehn

Woelfin am 13.11.14 03:07







Abteilung: Dialoge im Dunkeln ...


"Liebst du mich?"

"Ja."

"Kann ich etwas dagegen tun?"

"Nichts, was Du nicht bereits getan hättest."


sechs/zehn/neun

Woelfin am 13.11.14 02:56







Im Grau von Gestern sind wir langsam verblasst und nichts hast du noch übrig gelassen von uns. Was ich auch sage, nichts bringt jene Sicherheit zurück, die so schlafwandlerisch zwischen uns lag. Was Du auch tust, nichts treibt das Vergessen in die Ritzen in denen säuerlich jetzt Mißtrauen lagert.

Woelfin am 7.11.14 14:37







Herbstmai

Im Klein verblassender Nächte
trudelt Sicherheit den Pfad hinab
den wir doch
gerade erst
gefunden

Im Bunt vergrünender Blätter
vergeht der Tag
den wir doch
gerade erst
begonnen


sieben/neun/elf

Woelfin am 7.11.14 14:32







Im Chaos ein Lächeln
und alles ordnet sich.

Im Zittern ein paar Worte
und alles wird ruhiger.

Im Fallen eine Berührung
und der Boden trägt wieder.


zehn/zwölf

Woelfin am 28.9.14 20:12







Draußen schlug das Meer
an unsre Mauern
und drinnen setzte
mein Herz aus.

Vielleicht würde unsere Liebe sich
im Sande verlaufen haben
wenn wir damit fertig sein würden
uns die Krumen unserer Verunsicherung
in die Hälse zu werfen.

Vielleicht würde sie auch
einfach ertrinken.


sieben/zwölf

Woelfin am 28.9.14 20:05







Du bist fort. Schon wieder. Ich bin verletzt. Schon wieder. Und schon wieder verstehe ich es nicht.

Es geht mir nicht um Vorwürfe, was immer du mir auch unterstellen magst. Es geht um die Liebe, die ins Leere läuft und fällt.


zwei/neun/zwölf

Woelfin am 28.9.14 19:53







Ich wußte immer: Am Auf und Ab deiner Zuneigung würde ich mich eines Tages zerfetzen.

Woelfin am 28.12.13 01:30







deine hände tropfen
meinen arm entlang
leise nur
einem zaudern gleich

tief blickst du
unter haut
und hinter mauern, wälle, dämme
leichtfallend, federartig
und nichts gelingt mehr
dich zu stoppen

zwölf/zwölf
Woelfin am 26.12.13 20:16







ich weiß nicht, was mit uns passiert ist. es wäre irgendwie leichter gewesen, wenn da die chance geblieben wäre, es zu verstehen. aber unterm strich ist es dann inzwischen doch egal.
die essenz ist: wir beide, du und ich, hatten etwas besonderes, und wir haben es verloren. ich habe es trotzdem an jedem einzelnen tag vermißt. seltsam, oder? nie haben wir es geschafft uns näher als über einen bildschirm oder ein telefon zu kommen. und trotzdem vergeht noch immer kein tag, an dem du nicht ganz laut in mir bist, an dem ich nicht an dich denke, mich frage wie es dir geht, was du tust, und mich um dich sorge.

heute bin ich noch einmal den weg in deine richtung gegangen. ich ahne, es war vergebens und hoffe doch, daß dieses gefühl mich narrt.

dieser eine satz, dieser eine besondere, er hat noch immer bestand.
bitte bleib am leben.

Woelfin am 26.12.13 01:05


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