Nebelburg

Ü b e r . . .






Es wäre besser, ich könnte mit Ihnen durch den Nebel spazierenlaufen, als Ihnen zu schreiben, wo doch Wörter, wie Sie wissen, immer alles schon im Augenblick zunichte machen, was gerade noch Empfindung und Gedanke in einem gewesen ist. Aber wir werden beide auch in Zukunft davon und damit zu existieren haben, daß wir nur Zerstörung auf dem Papier anrichten...

(Thomas Bernhard)









Wenn du vor mir stehst und mich ansiehst
was weißt du von den Schmerzen die in mir sind
und was weiß ich von deinen?

Und wenn ich mich vor dir niederwerfen würde
und weinen und erzählen
was wüsstest du von mir mehr als von der Hölle
wenn dir jemand erzählt sie ist heiß und fürchterlich?

Schon darum sollten wir Menschen voreinander
so ehrfürchtig
so nachdenklich stehen
wie vor dem Eingang zur Hölle...

(Franz Kafka)









Wenn ich dich langweile, so kann ich es nicht ändern.
Wenn ich mich unbeholfen ausdrücke, dann deutet das vielleicht darauf hin, wie kompliziert und schwierig das Thema ist und wie ernsthaft ich versuche, es so gut es geht zu begreifen; ganz sicher ist es ein Zeichen meiner Jugend, aufgrund derer ich die sogenannte Kunst, das Handwerk, nicht beherrsche; vielleicht ist es ja auch Zeichen meines Mangels an Talent...

Ein Stück Körper, das mit den Wurzeln herausgerissen wurde, würde den Punkt vielleicht eher treffen.

(James Agee)









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