Bibliothek
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Abteilung: Satz des Tages
Bei Lebensabstandsläufen zahlt die Teilkasko nicht.
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Abteilung: Heute schon gelacht?
"Ich nutze mein intelligenzmäßiges Potential nur nicht."
(Assi-Weibchen beim Frauentausch)
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Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.
Aufgelesen ... bei Voltaire ...
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Eiswoelfin am
5.12.10 10:03
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Wie mühelos das Leben doch ist, wenn man Musik hat.
Aufgelesen ... bei George Eliot ...
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Altwerden ist wie durch Schnee zu fahren, der immer tiefer und tiefer wird. Wenn er erst mal über die Radkappen reicht, drehen die Räder durch. Du kannst machen, was du willst, du kommst nicht von der Stelle. So ist das Leben. Es gibt keine Schneepflüge, die dich wieder ausgraben. Dein Schiff wird niemals in einem Hafen einlaufen, Mädchen. Es gibt keine Lotsen, für niemanden. Und es gibt auch keine Kamera, die einen Kampf für die Nachwelt aufzeichnet. Das ist alles! Alles! Mehr gibt es nicht!
Aufgelesen ... in "Sprengstoff" von Richard Bachman ...
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Die Geschichte der Welt? Nichts als Stimmen, die im Dunkeln widerhallen; Bilder, die ein paar hundert Jahre lang leuchten und dann verlöschen; Geschichten, alte Geschichten, sie sich bisweilen anscheinend überlappen; seltsame Bezüge, belanglose Verbindungen. Wir liegen hier in unserem Krankenhausbett der Gegenwart (was man heutzutage für schöne sauere Laken kriegt) und bekommen blubbernde Tagesnachrichten in den Arm getropft. Wir glauben zu wissen, wer wir sind, auch wenn wir nicht so recht wissen, warum wir hier sind und wie lange wir bleiben müssen. Und während wir uns in bandagierter Ungewissheit quälen und winden – sind wir freiwillige Patienten? -, konfabulieren wir. Wir denken uns eine Geschichte aus, um die Tatsachen zu überspielen, die wir nicht kennen oder nicht akzeptieren können; wir lassen ein paar wahre Tatsachen stehen und spinnen eine neue Geschichte drum herum. Nur mildernde Konfabulation vermag unsere Panik und unseren Schmerz zu lindern; und das nennen wir Geschichte.
Aufgelesen ... in "Eine Geschichte der Welt in 10 ½ Kapiteln" von Julian Barnes ...
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Eiswoelfin am
29.6.10 21:42
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Am Abgrund kommt es allein auf die Haltung an.
(Frederike Frei)
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Dass Selbstmord oft mit dem Interesse und mit der Pflicht gegen uns selbst verträglich ist, kann niemand bezweifeln, der zugibt, dass Alter, Krankheit oder Unglück das Leben zu einer Last und selbst schlimmer als seine Vernichtung machen können. Ich glaube, dass noch niemand ein Leben wegwarf, das zu erhalten der Mühe werth war. Denn unsere natürliche Furcht vor dem Tode ist so gross, dass kleinen Beweggründe nie im Stande sein werden uns mit ihm auszusöhnen; und wenn vielleicht jemandes Gesundheits- oder Glücksumstände dieses Mittel nicht zu erfordern scheinen, so dürfen wir wenigstens sicher sein, dass derjenige, der ohne augenscheinlichen Grund es anwendet, an so unheilbarer Verkehrtheit oder Düsterheit des Temperamentes litt, dass dieselbe alle Lust vergiftete und ihm ebenso elend machte, als wenn er mit dem schwersten Missgeschick beladen gewesen wäre. Wenn Selbstmord ein Verbrechen ist, so ist es Feigheit allein, die uns dazu antreiben kann. Wenn es kein Verbrechen ist, so sollten sowohl Einsicht als Tapferkeit uns anhalten uns auf einmal von dem Dasein zu befreien, wenn es eine Last wird. Dies ist dann der einzige Weg, auf welchem wir der Gesellschaft nützlich sein können, indem wir ein Beispiel geben, dessen Nachahmung jedermann seine Chance für ein glückliches Leben erhält und ihn von aller Gefahr des Elends wirksam befreit.
Aufgelesen ... in "Über Selbstmord" von David Hume ...
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Eiswoelfin am
12.4.10 12:41
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"Das ist genau das, was ich am meisten vermisse: Momente wie jetzt, wo es nur um uns beide geht. [...] Ich bin froh, daß du mitgekommen bist." "Wir waren doch immer für einander da." "Du mehr für mich als ich für dich." "Das stimmt doch gar nicht." "Natürlich stimmt das. Ich bin auch manchmal ziemlich scheiße zu dir. Ja, das ist so. Aber nur, weil ich weiß, daß du mich trotzdem liebst ganz gleich was passiert."
Aufgelauscht ... in Queer as folk ...
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Schattenläuferin am
3.3.10 19:30
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