Nebelburg

Nebelwald






wordless.

they made my year.

...oO( what a wonderfull world )

Woelfin am 29.1.12 13:52







seltsame welt. zu viel schweigen, zu viel entfernungen, zu viel stille.
rezzen bitte? ah ok, gibt's nicht als rl-quest. na gut.

und plötzlich dann doch wieder alles gut. das zuhause nicht mehr vollkommen unerreichbar, wenn auch noch nicht in reichweite. den meistgehasst endlich mal wieder am telefon, zu weit weg, silvesterlich gute vorsätze für mehr nähe. der zweitschlüsselbesitzer doch wieder da, irgendwie und anders, aber trotzdem gut wieder, denke ich. und heute rief der feuermagier an.

seltsame welt.

Woelfin am 3.1.12 03:18







2011 in drei worten?
won't be missed.

guter vorsatz für 2012?
zurück nach hause finden.

Woelfin am 31.12.11 21:33







Abteilung: Kompliment des Tages

"Wenn Du einen anderen Job hättest... also ich würde anrufen."

Woelfin am 29.10.11 23:27







Die letzten Wochen waren hart
doch das bleibt keinem hier erspart
und keine Angst mehr denn ich bleib stark
Ich bin ganz gut vorbeigeschlittert
doch es lügt der, der da nicht zittert
Ich werd den scheiß Rest überleben
und das wird nie ein Ende nehem

Vier Wände aus Zement machen dicht um mich rum
nach draußen kalt während drinnen alles verbrennt
Die scheiß Uhr da an der Wand tickt schon lange nicht mehr richtig
und erinnert mich verdammt an meinen Kopf
Wann war das letzte Mal, das hier was angekommen ist
wann war das letzte Mal?
Und mit brennenden Augen und dem Herzen am verglühn
heftig ist gut, ich will mein Leben spür'n

Und ich schwör's, ich kann bald fliegen
einmal zur Sonne und nie wieder zurück
Das Dach vom Hochhaus soll mein Startplatz sein
denn diese Dächer laden ganz nett zum Springen ein


(Tagtraum)

Woelfin am 13.2.11 20:24







Mal wieder so eine Horror-Woche, von denen es gerade viel zu viele zur freien Verfügung zu geben scheint. Heute den ganzen Tag Meeting, zu heftig, zu mies, zu nervig.
Einziges Plus des Tages: Mal wieder mein Mann. Ab und zu sein Grinsen oder einfach nur einen kurzen Blick zu fangen, und genau zu wissen, daß wir gerade das selbe dachten, das selbe innere Augenrollen spüren oder die gleiche Wut, den gleichen Kommentar runterschlucken. Sehr cool, wie ähnlich wir ticken, wenn es um den Job geht, um die Einstellung und das How-to-do. Das macht viele Alltagssituationen um einiges leichter - leichter zu händeln und leichter zu ertragen. Denn genau diese kleinen Alltagsscheißdinge sind es, die mir noch immer zu viel Kraft rauben.

Süß sein schelmisches Grinsen, als wir uns vorhin im Büro vor den Kollegen offiziell verabschiedeten, und er mir dann im Vorbeigehen ein "Wir hören uns gleich und sehen uns Freitag" zuraunte. Und natürlich rief er dann noch mal privat aus dem Auto an, auf der Suche nach vernünftiger Einschätzung des Tages/Meetings/Feedbacks. Aber davon mal abgesehen war ihm wohl auch nach Stimme und Gesellschaft, als er viel zu müde noch ein paar Stunden auf dem Weg zu seiner Freundin vor sich hatte. Auch so ein fast schon unersetzliches Ritual inzwischen: Wo wir im Büro und über die Diensttelefone eher vorsichtig sind, klingelt mein Telefon praktisch jeden Abend sobald ich zu Hause bin, wenn er auf dem Weg von oder zu Terminen ist und wir uns in Ruhe unterhalten können.

Das Wochenende wird gut. Denke ich. Am Sonntag zu Eric. Endlich mal wieder.
Und die nächste Woche ist kürzer. Viel kürzer. Am Freitag dann erst zu meinem Mann (ich darf gar nicht daran denken, wie viel Alk und Grünzeug wir bei der Gelegenheit vernichten werden) und Samstag oder Sonntag zu Bruder und Schwägerin. Holly und die Jungs Sonntagabend. Endlich mal wieder.
Ich glaube, das könnte wirklich gut tun. Sollte es zumindest. Ja, das sollte es wirklich.

Woelfin am 22.10.10 21:39







Mein Mann entpuppt sich als Glücksgriff.

Es ging mir so schlecht am Freitag, so am Ende mit allen Reserven, so müde, so ausgebrannt. "Nichts geht mehr" war so ein überdeutliche Gefühl, und ich wusste nicht mehr, wie ich diesen einen Tag noch durchstehen sollte.
Er spürte das. Woher auch immer, aber irgendwie hat er es mitbekommen. So vorsichtig er noch im Büro mit mir sprach, so deutlich bestand er darauf, dass wir nach Feierabend noch mal privat telefonieren. Und irgendwie anrührend, wie er dann versuchte, mich wieder aufzubauen, ohne wirklich zu wissen, warum es mir so mies ging. Er drückte ziemlich zielsicher die richtigen Knöpfe (oder gerade die falschen) und am Ende brachte er mich auch wieder zum Lachen. Vielleicht lag es auch nur daran, dass ich nicht mehr im Büro war und wusste, ich habe diese Scheißwoche (eine der anstrengendsten im bisherigen Jahr) irgendwie doch noch überstanden. Trotzdem geht mir nicht mehr aus dem Kopf was er sagte... wie er es sagte...

Ja, mein Mann entpuppt sich als Glücksgriff. Was wirklich gut ist, nachdem jetzt in kürzester Zeit alle wirklich brauchbaren Kollegen die Segel gestrichen haben. Trotzdem ist es mir noch immer irgendwie unheimlich...

Schattenläuferin am 19.9.10 18:46







Ganz sicher nichts, wofür ich aus eigener Tasche 70 € gezahlt hätte. Aber da die Firma löhnte:
Forum Erfolg, Lutz Herkenrath, "Ist Charisma lernbar?"
Sehr gut, sehr unterhaltsam. Interessanter Abend. Und über Dornröschen und Froschn wurde auch gesprochen...

Woelfin am 19.8.10 00:17







Heute war mein Mann endlich mal wieder im Büro. Normalerweise führen wir ja eine Fernbeziehung via Telefon, aber alle paar Monate verschlägt es ihn doch mal vom Homeoffice zu uns ins Headquarter. Er hat natürlich - typisch Mann halt - wieder meine Rose vergessen, aber dafür habe ich an seine Tomaten gedacht, die er dann mit Gras bezahlt hat.
Echt jetzt, der Typ fängt an, mir richtig zu gefallen. Nur gut, daß wir schon verheiratet sind, sonst müßte ich ihm vermutlich doch mal einen Antrag machen. Schließlich will er seriöser werden. Hm... nach der Nummer heute glaube ich ihm alles, aber das nicht mehr.

Er war mein Plus heute, neben dem großen größerwerdenden Stapel Minus. Er und der neue Schwarze, der, wenn er sich Donnerstag gut anstellt, schon ziemlich bald einen der freien Schreibtische in meinem Büro bekommen kann. Oh bitte, hoffentlich stellt er sich gut an. Ich brauche so so so dringend mehr Farbe in dieser Bude. Wenn es veränderungslos bleibt, geht es ganz sicher nicht mehr lange gut.

...
Ich tue es schon wieder. Halte mich an dem wenigen fest, was es an Plusklecksen gibt und bete, daß ich es so irgendwie durchstehe. Nur, daß es diesmal keinen Zeitpunkt gibt, zu dem ich mich hinschleppen muß. Diesmal muß es gehen bis es nicht mehr geht.

Woelfin am 13.8.10 21:35







Abteilung: Dialoge


"Ich will die Scheidung."

"Nene, so einfach kommst Du mir nicht davon, Fräulein!"

"Und schon kann er nicht mehr ohne mich leben..."

Woelfin am 5.8.10 19:52


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